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28. September 2011

2011. 09. 28. – Kleine Foto-Doku – Ausflug zur Nockalm

Filed under: Touren und Ausflüge in Österreich — Benzin @ 21:56

Bachlerhof – B121 – Weyer – B115 Altenmarkt – B117 – Admont – Kaiserau – Trieben – B114 – Hohentauern – Möderbrugg – Pöls – B114a – St.Georgen ob Judenburg –  B96 – Murau – B97 – Predlitz – B95 – Turracherhöhe 1795mNockalmstrasse 2049m – Innerkrems – L19 Bundschuh – Thomatal – Madling – B95 Predlitz – B97 Murau – B96 Tratten – L501 – Schöder – Sölkpaß 1788m – Stein an der Enns – B146 Liezen – B138 – Pyhrnpaß  – Windischgarsten – Hengstpaß 985m – Altenmarkt – B115 Weyer – B121 Amstetten
Streckenlänge: 531km

Ich war heuer schon auf der Nockalm, und zwar im Frühjahr, genau am Tag, als die Straße wieder für den Verkehr freigegeben wurde. Dem Wetterbericht nach zu urteilen würde diese wunderschöne Strecke nicht mehr lange passierbar sein, denn eine dramatische Verschlechterung war angesagt. In manchem Jahr kann man bis Ende Oktober fahren, und auch heuer wäre das so geplant. Wenn jedoch das Wetter umschlägt und Schnee bis in tiefe Lagen fällt, wie das am 21. September schon der Fall war, dann ist Feierabend auf der Nockalm. Dazu liegt die Straße zu hoch, und wenn mich nicht alles täuscht, dann wird sie auch nicht geräumt. So hatte ich mir vorgenommen, nochmals runter nach Kärnten zu fahren. Wer weiß, wie oft man heuer überhaupt noch motorradfahren kann?

Zum Vergrößern bitte auf die Fotos klicken, erst dann werden sie, bedingt durch die Kompression, auch scharf.


Start wie fast immer beim Gasthof Bachler in Abetzdorf, selbstverständlich erst nach einer Kaffee-Pause. Ich wohne ja nicht dort. Dann gings über Waidhofen/Ybbs nach Weyer.

Kurzer Fotostop in der Marktgemeinde Weyer

Von Weyer führt mich der Weg ins Ennstal, über den nebelverhangenen Buchauersattel ins sehr kühle Admont und rauf in die Kaiserau, wo ich in der Einsattelung beim aufgelassenen Wirtshaus anhielt. Ich glaub, diese Gaststätte hat in der heutigen Zeit keine Überlebenschance mehr. Es lag vielleicht günstig, als man noch mit Pferden fuhr, oder mit Autos, die nach jeder kleinen Steigung zu kochen begannen, aber ohne jegliche Aussicht bleibt dort heutzutage kaum mehr jemand stehen.



Natürlich hielt ich wieder am kleinen Rastplatz (B) an der Südrampe der Kaiserau, um den Ausblick in die Rottenmanner Tauern zu genießen. Dann düste ich allerdings ohne weiteren Aufenthalt bis Moderbrugg, wo ich Treibstoff nachfasste.

Hier am Rastplatz. Und nein, den Hirsch hab nicht ich überfahren. Der wurde von einem Jäger geschossen und stand bei der Tankstelle in Möderbrugg.

Die Fahrt von Möderbrugg ist zwar landschaftlich schön, fahrerisch aber bis auf das kleine Stück der B114a hinter Pöls keineswegs atemberauschend. Das einzige, was einem dort in Atem hält, sind die Geschwindigkeitsbeschränkungen. In Predlitz wartet allerdings der Abzweig zur Turrach.

Genau beim Abzweig zur Turrach kann man sich normal beim Steinerwirt im Gastgarten laben. Ich hatte jedoch Pech – Ruhetag.

Oh Wunder, obwohl schon Ende September, lag noch immer kein Laub auf der Straße zur Turrach. Die Bäume sind noch immer saftig grün.

Kleine Rast auf der Turrach. Viel Zeit hatte ich ja nicht, aber dafür noch einen Haufen Kilometer vor mir.

Bei der Zufahrt zur Mautstelle steht noch eine Warntafel für Blinde, die sonst nicht bemerken, dass sie sich auf einer Gebirgsstraße befinden.

Fahrt vom letzten Fotostop zur Eisenthalhöhe

Auf der Schiestlscharte stand das Motorrad Fred Feuersteins. Leider hab ich weder ihn noch Barnie Geröllheimer selber getroffen. Werden wohl grade drinnen ein Bier getrunken haben, oder einen Mammutbraten verspeist.


Der Renner der Eisenthalhöhe war zweifellos, diesmal zumindest, nicht die Aussicht, sondern diese BMW Isetta.

Weiter gings von der Eisenthalhöhe nach Thomatal

Mitte der historische Hochofen in Bundschuh

Die kleine Ortschaft Thomatal am nördlichen Ende der Nockalm

Nachdem ich die schöne Gegend der Nockalm wieder verließ, kehrte ich wieder nach Murau zurück und erreichte kurz darauf die Zufahrt zum Sölkpaß.

In Rottenmann, wenige Kilometer vor der Sölkpassstraße, gehts an diesem idyllischen See vorbei, über den es eine Sage gibt, die etwas mit dem kleinen Männchen rechts zu tun hat. Lest selber, worum es geht.

Erst vor sieben Tagen war ich am Sölkpaß, da leg Schnee. Diesmal war es warm, und von Schnee war weit und breit nichts zu sehen.

 In Stein an der Enns hielt ich an der Tankstelle, um einen Kaffee zu trinken und ein wenig zu rasten. Jetzt spürte ich die Müdigkeit schon ordentlich, hatte aber noch reichlich Kilometer abzuspulen, bis ich wieder daheim war. Vor Liezen wird leider die Straße neu gemacht. Leider ist gut. Eigentlich müsste man Gott sei Dank sagen. Aber es entstehen dort immer wieder sehr lange Stau, was mit dem Motorrad allerdings nicht so schlimm ist, wie das mit einem Auto wäre. Da die zweite Ampel aber grade auf Rot umsprang und die Anzeige 4min Wartezeit anzeigte, fuhr ich über Liezen West in die Stadtmitte, und bog dann zum Pyhrnpaß ab. Von den Kilometern her ist es fast die gleiche Entfernung, als wenn man über Admont fährt. Ist man aber schon so müde, wie ich es war, sind Pyhrn- und Sölkpaß nicht mehr ganz so lustig wie sonst.

Also ich Windischgarsten erreichte, wünschte ich mir nur mehr eines, „Ich will Heim!“ Da war jedoch noch der Hengstpaß zwischen mir und dem Ennstal.

In Unterlaussa hielt ich nochmals für ein paar Fotos, aber dann gings ab nach hause. Sogar am Foto mach ich schon einen gezeichneten Eindruck, wie man sieht. Wieder einmal wer eine wunderschöne Tour zu ENDE

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