Benzins Motorradseiten Erlebnisse mit dem Motorrad

15. November 2018

2018.11.15. – Aus dem Tiefschlaf erwacht – FZR 1000 EXUP Bj.1990

Filed under: Benzins Motorräder - Freud und Leid — Benzin @ 19:24

Was für ein schöner Tag. Ich freu mich, als hätte ich im Lotto gewonnen. Die Ursache meiner Freude? Ein altes Motorrad. Genau, eine Yamaha FZR 1000 EXUP Baujahr 1990, oder die Zwillingsschwester meines Mariechens. Und warum freu ich mich so? Ich hab sie doch seit acht Jahren. Nun, das hat einen Grund, und der ist folgender:

Ich hab mir Mausi, so hab ich diese FZR getauft, am 19. Jänner 2011 gekauft. Das heißt, sie war beim Kauf 21 Jahre alt. Sie hatte aber erst zwei Besitzer. Wobei der zweite Besitzer kaum, wenn überhaupt, damit gefahren ist. Günther, das war der Verkäufer, war, so schätzte ich, ungefähr um die dreißig Jahre alt und hatte noch nie zuvor ein Motorrad. Er meinte, er fühle sich absolut nicht wohl mit diesem Motorrad, und er wolle Motorradfahren lieber bleiben lassen.

Mir kam das mehr als gelegen. Sie hatte erst 38 000km am Tacho und stand mehr oder weniger da wie neu. Eigentlich mehr als weniger. Fast hätte ich ja gemeint, die wäre neu lackiert, so neu sah sie aus. Stimmt aber nicht. Die ist komplett Original. Die einzigen Abweichungen vom Originalzustand waren die rot lackierten Bremssättel (die Günther genau so rot lackiert hatte wie die Bremssättel seines wirklich schönen VW Corrado), Miniblinker (die Originalblinker waren dabei) und, wie ich meinte, ein roter Keil, der auf die Sitzbankabdeckung auflackiert war. Die roten Bremssättel gefallen mir, die Miniblinker hab ich wieder gegen die Originalblinker getauscht und der rote Farbkeil, den ich für nachlackiert hielt, ist Original. Darauf bin ich allerdings erst nach ein paar Jahren gekommen, als ich mir Werksfotos dieses Farbschemas angeschaut hab. Herumstehen sieht man so eine FZR schon lange nicht mehr. Wenn ich genau nachdenke, hab ich schon viele Jahre keine FZR1000 mehr in freier Wildbahn gesehen. Vom FZR Treffen in Deutschland natürlich abgesehen. Ja, und natürlich abgesehen von meiner Garage. Da stehen drei drinnen.

Ja, aber was war den nun der Auslöser des heutigen Freudentages?
Wie gesagt, ich kaufte Mausi im Jänner 2011. Im März war sie einsatzbereit. Das heißt, ich hatte gleich die Blinker auf Original umgerüstet, alle drei Bremsscheiben weggeschmissen, obwohl die absolut nicht verschlissen waren (jetzt sind aber hinten und vorne genau die selben Bremsscheiben drauf wie bei Mariechen), dann noch Kettenräder und Kette auf Supersprox und DID in Gold umgerüstet, die Gabel überarbeitet und ein neues, gasunterstütztes und voll verstellbares Federbein von Wilbers montiert. Neue Reifen, und los ging’s. Am 20. März führte mich die erste richtige Ausfahrt über den Hengstpaß, den Pyhrnpaß und durchs Gesäuse. Im Laufe dieses und des nächsten Jahres kamen knapp 2500km zusammen, und dann ist es passiert.

Im Herbst 2012, kurz vor Wintereinbruch, was Herbstputz angesagt. Ein Motorrad nach dem anderen, ich hatte zu diesem Zeitpunkt fünf, aus der Garage, reinigen, trocknen, einstellen, aufbocken und zudecken. Zumindest meine drei FZR. Die blaue Elise (XJR) und das blaue Luder (YZF1000) blieben auch über dem Winter einsatzbereit. Man weiß ja nie. Könnte ja einmal ein schöner, trockener Wintertag sein, an dem man fahren kann. Solche Tage gibt es immer wieder, und ich nütze sie. Ja, und so kam es, daß diese FZR in der Garage ganz rechts vorne zum Stehen kam. Ich hatte mir beim Kauf des fünften Motorrades überlegen müssen, wie ich die in die Garage bringe. Fünf Motorräder, ein Auto und ein Anhänger. Heißt, das wird knapp. Rechts neben dem Auto war Platz. Drei vorne in Längsrichtung, dahinter zwei schräg, das ging ganz gut. Das Problem war, daß ich, falls ich mit dem Motorrad, das ganz rechts vorne stand, fahren wollte, alle Motorräder aus der Garage räumen musste.

2013 war ich zu faul und Mäuschen blieb das ganze Jahr in der Garage. 2014 setzte mich ab Juli eine Hirnhautentzündung für längere Zeit außer Gefecht und es war wieder nix, 2015 war ich zu faul, 2016 war Trixi, mein Hund, schon fast 18 Jahre alt und ich wollte sie nicht mehr alleine lassen, weil ich spürte, sie würde nicht mehr lange leben und 2017 war das Jahr, in dem ich in Pension ging und mir eine neue Moto Guzzi kaufte. Also wieder nix. Wobei das Komische war, daß ich mit allen anderen Motorrädern immer wieder fuhr. Vielleicht nicht viel, aber gefahren wurden sie. Oder nein. Nicht alle. Nur die beiden FZR, also Mariechen und Foxi sowie meine XJR. Mausi hab ich seit dem Herbst 2012 nicht mehr angerührt und das blaue Luder (Thunderace) seit dem 4. Juli 2014. Das war vier Tage, bevor ich mit der Hirnhautentzündung im Krankenhaus landete und fast den Löffel reichte. Ich weiß das deshalb, weil ich am 4. Juli mit der Ace am Glockner und bei der Nockalm war.

Ehrlich gesagt, ich hab mir oft vorgenommen, Mausi aus dem Tiefschlaf zu wecken. Leider gab es immer wieder irgend etwas, was mich doch davon abhielt. Leider deshalb, weil mir das fast auf den Kopf gefallen wäre. Stehende Fahrzeuge werden kaputt! Die Saison 2018 war auch schon fast vorbei, als mir eine Stimme sagte, “Du solltest einmal das Mäuschen aus der Ecke holen!” Plötzlich hatte ich es eilig. Die Motorräder, die im Weg standen, aus der Garage, dann Mausi vom Hebeständer geholt und aus der Garage geschoben. Seltsam, seit sechs Jahren hab ich nie die Luft kontrolliert, geschweige den Luftdruck korrigiert, aber die Reifen waren nicht platt. Nicht so, daß man sie nicht mehr schieben hätte können. Dafür war die Flüssigkeit der Hydraulikkupplung entwichen. Also nachfüllen. Und dazwischen den Tankdeckel öffnen, weil ich gar nicht mehr wusste, ob und wenn, wieviel Benzin da drinnen war im Tank. Und das war der Schock meines Lebens. Benzin war wenig im Tank, dafür um so mehr Rost! Ganz ehrlich, mir war zum Weinen und mein einziger Gedanke war, “Um Himmels Willen, wie kann man nur so blöd sein?”

Nach dem ersten Schock packte ich das Werkzeug aus, entfernte den Tank und war schon dabei, zum Lietz zu fahren, um denen diesen Tank zu zeigen, aber dann wurde ich noch nachdenklicher. “Wenn dieser Tank innen so ausschaut, wie schaut dann der Rest innen aus?” fragte ich mich. Die Vergaser? Überhaupt der Motor? Die Bremsen? Also ließ ich den Tank daheim, setzte mich ins Auto und fuhr in die Werkstatt. “Oje” hörte ich, nachdem ich mein Leid geklagt hatte. “Das hört sich nicht gut an. Aber schauen wir einmal, was sich machen lässt. Reparieren lässt sich alles”. “Ist nur eine Frage des Preises”, dachte ich mir. Zwei Stunden später war ein Bus vor der Tür und holte die FZR. Das war am 8. Oktober kurz vor Mittag. Kilometerstand 40 527.

Am 9. Oktober, also am Tag darauf, ging ich nach Mittag mit Eddie (mein Yorkie) spazieren. Ich wählte den Weg an der Werkstatt vorbei, weil ich dachte, vielleicht kann ich ja fragen, ob man schon mehr weiß? Vielleicht hat sich ja schon jemand über mein Mäuschen gemacht? Es war ein sehr schöner, warmer Tag und ich war noch etwa 150m oder so vom Händler entfernt, als ich einen Motor hörte. “Das ist ein FZR Motor!” durchfuhr es mich, und ich zog an Eddies Leine. Also wir dort waren, sah ich durch das offene Werkstatttor meine FZR auf der Montagebühne stehen, und sie lief! Mein Grinsen verging mir aber gleich wieder, als mir der Mechaniker sagte “Ja, sie läuft. Da ist aber viel zu machen”, und er zeigte mir ein paar Bilder. Grumpf……………………..

Letzten Freitag am Vormittag war ich wieder dort. Ich war mit dem Auto unterwegs, und als ich beim Lietz vorbei fuhr, weil ich dort meistens vorbei fahren, wenn ich am Heimweg bin, sah ich mein Mäuschen unter einer Herde Gummikühe zusammengebaut vor der Werkstatt stehen. Ich blieb stehen und ging rein. “Was ist?”, fragte ich. Der Mechaniker grinst mich an und sagt “Sie ist fertig, so weit man das sagen kann”. “Wie, so weit man das sagen kann?” “Na ja”, sagt er, “von meiner Warte aus ist sie betriebsbereit, ich hab aber keine Ahnung, was beim Fahren noch zum Vorschein kommen könnte. Standschäden sind nicht so einfach zu finden. Aber was ich so überprüfen konnte, ist gemacht. Benzin gehört noch eingefüllt”. Der Tank war natürlich entleert, chemisch gereinigt und versiegelt. Mit dem Dreck, der da noch drinnen war, wurde sie selbstverständlich nie gestartet. “Das heißt, wenn ich jetzt einen Kanister Benzin hole, können wir sie starten?” “Ja”. Und dann kann ich sie auch mitnehmen?” “Ja. Sofern sich keine Probleme ergeben. Das weiß man im Vorhinein aber nie so genau nach so einer Standzeit”.

Also Heim gefahren, Benzinkanister gesucht und keinen gefunden, zum ÖAMTC gefahren, einen Benzinkanister aus Blech gekauft, kann man eh immer brauchen, gleich daneben zur Tankstelle um fünf Liter Super98 und zurück zur Werkstatt. Mittagspause. Grumpf…………….

Um 13 Uhr war ich wieder dort und wollte Benzin in den Tank füllen. “Wart einmal”, meinte der Mechaniker, “stellen wir sie in die Werkstatt”. Also Kilo in die Werkstatt geschoben, Tankdeckel auf und Benzin eingefüllt. Choke gezogen, aufs Knöpfchen gedrückt, Brummmmmm…………….Kilo läuft sofort. Eh klar. Alles neu eingestellt, überprüft und perfekt. “Ups……….” meint der Mechaniker und stellt den Motor ab. Da tropft war runter. Benzin. Aber woher? Also Sitzbank runter, Tank runter und nachschauen, weil das kommt von irgendwo da unten. “Ah ja. Da ist es ja, das Leck!” Es sifft beim Benzinstandfühler. Abmontieren und nachschauen. Aha. Die Dichtung ist hart wie ein Draht und dichtet nicht mehr. Außerdem ist der Benzinstandfühler rostig. Scheiß Benzin. “Was machen wir jetzt?” frag ich. “Hmmm……….”
Er schaut, ob er einen Gummidichtring findet, der da rein passt. Nix. Keine Chance. Da passt nix, was in der Werkstätte wäre. Außerdem ist der Fühler auch rostig, also? “Ich hab keine Ahnung, ob der noch was fühlt” sagt er. “Die Dichtung musst du eh extra bestellen?” frag ich. “Ja”. “In Holland?” “Ja!” “Dann bestellst  du gleich den Fühler mit und alles ist neu. Kann nix mehr passieren”, sag ich. “Wenn du willst?” “Klar”. “Öh, ja, und noch was. Wie lange dauert das jetzt?” “Hmmmmmmm……………………….” Wir gehen ins Lager, eine Dame schaut in den Computer, sucht das Teil, nein, die Teile, Fühler und Dichtung und sagt “Dienstag”. “Pffffff……………., Dienstag?” “Dienstag!” “Na ja, kann man eh nix machen. Dann bis Dienstag” und ich fuhr wieder Heim.

Dienstag war neblig und kalt. Also egal, ob Mäuschen in der Werkstatt oder daheim steht. Mittwoch dito. Heute, Donnerstag, war es am Morgen ziemlich kalt. 6C°. Brrrrrr………. Selbst Eddie war kalt beim Spazierengehen. Wir sind aber bei der Werkstatt vorbei gegangen. Und wie wir so vorbei gehen, dank ich mir, jetzt bring ich Eddie Heim und dann fahr ich mit dem Auto her um zu fragen, ob Mäuschen schon fertig ist. Eddie mag keine Werkstätten. Also Hundi Heim und mit Auto zurück. “Ja, ja, die ist fertig. War schon am Dienstag Nachmittag fertig”. “Ja, schön. Da war es mir aber zu kalt”, sag ich. “Und wie schaut das jetzt aus? Kann ich sie mitnehmen, äh, ich meine holen? Bin ja mit dem Auto da”. “Klar kannst du sie mitnehmen. Musst du aber schauen, ob da wirklich alles funktioniert. Ich mein, alles, was ich so nicht überprüfen kann. Dichtungen, was weiß ich. Bin ja kein Hellseher”. “Passt. Mach ich”. Also Auto Heim, Kennzeichen von der anderen FZR runter und zum Lietz gegangen. Dort hab ich mir eine Zigarette in den Mund und das Kennzeichen in die Halterung gesteckt, Choke gezogen, tief Luft geholt und den Starter gedrückt. Brummmmm………….Kilo läuft. Dann die paar hundert Meter Heim fahren, das Leder anziehen, einen Helm gekrallt, mich von Hundi verabschiedet und raus zu Mäuschen. Und dann hab ich mein Mäuschen gestartet, mir den Helm aufgesetzt, die Handschuhe angezogen, mich drauf gesetzt und bin los gefahren. Und das war geil!

Sechs Jahre bin ich mit diesem Motorrad nicht gefahren! 40 527km waren am Tacho, als sie vom Werkstattbus geholt wurde, 40 529km, als ich jetzt damit los fuhr. Seit dem Kauf am 19. Jänner 2011 war ich also rund 2500km mit diesem Motorrad gefahren. Das ist rekordverdächtig, meine ich. Weniger wurden inzwischen vermutlich nur die raren NR750 von Honda gefahren, oder Motorräder wie die Norton eines Bekanten, die über 100 Jahre alt ist. Ich war gespannt, was jetzt, während dieser, wie ich dachte, kurzen Testfahrt passiert. “Hoffentlich nix”, dachte ich mir und gab Gas.

Zuerst einmal Tanken, und dazu musste ich entweder zur Autobahnauffahrt in Amstetten oder, ja, wohin? Fünf Liter waren ungefähr im Tank, die Tankstelle in Kematen wird grade umgebaut und alle anderen in nächster Nähe haben keinen Super98 oder besser. Super95 verträgt meine FZR nicht. Keine meiner FZR mag Super95. Das verklebt die Vergaser. Einmal tanken kann schon genügen, und man hat ein Problem. Drecksbenzin! Seit das Ethanol beigemengt ist, kann man das total vergessen. Klebt wie Sau und rostet wie Sau.

Also ein Stück nach Norden zum Tanken und dann wieder ein Stück nach Süden zum Bachlerhof, einen Kaffee trinken. Die meisten meiner Touren beginnen beim Bachlerhof in Abetzdorf, und das waren immer schöne Touren. So wurde das seit 1980 zur Gewohnheit. Sofern kein Ruhetag ist, oder sofern es zumindest acht Uhr am Morgen ist, weil sonst ist noch keiner da. Und nach der Kaffeepause fuhr ich dann weiter. Über Kematen und Rosenau zum Sonntagberg hoch, dann nach St.Leonhard am Wald, rüber nach St.Aegidi und runter in den Graben, auf der anderen Seite wieder rauf auf den Berg und wieder runter nach Ybbsitz. Dazwischen immer wieder einmal kurz anhalten und schauen, ob eh noch alles dicht ist.

Jetzt hatte ich schon die ersten dreißig Kilometer hinter mir und wurde zuversichtlich. “Wenn bis jetzt nichts sifft, dann bleibt das auch alles dicht”, dachte ich. Hoffte ich. Ich war ohnehin von Anfang an sehr vorsichtig. Alle Funktionen durchtesten, Bremsen und Fahrwerk, soweit das bei diesen Verhältnissen möglich ist. Aber was sollte schon viel sein? War ja praktisch alles so gut wie neu oder neu überprüft. Vorsicht ist aber trotzdem angebracht, wenn es um die erste Fahrt geht. Die falsche Schraube lose und das Malheur ist fertig. Aber nachdem ich an Zuversicht gewonnen hatte, kam die Freude. Ich fand das geil. Einfach nur geil.

Ich fuhr gemütlich (ja, wirklich! Es war nicht recht warm, und dreckig sind die Land- und Nebenstraßen auch) zur Grestner Höhe rauf, bog vor dem höchsten Punkt zum Hubschrauberstürzpunkt ab, dann runter in den Graben, ein paar Kilometer im Graben entlang und rechts wieder auf auf den Höhenzug, von dem aus man so schön in die Steirische Bergwelt sieht. Nach einigen Pausen in Gresten wieder runter, und dann über Randegg und Wieselburg im Erlauftal raus bis Ybbs an der Donau und dem Fluß entlang über Ardagger zurück nach Amstetten und Heim.

Nach 160km war ich wieder in der Garage und hat ein sehr, sehr breites Grinsen im Gesicht. Mein Mäuschen läuft perfekt und fährt sich wie ein neues Motorrad. Endlich ist es wieder soweit. Alle drei FZR sind wieder in perfektem Zustand. Nie wieder laß ich ein Motorrad so lange stehen. Was heißt, so lange? Nie wieder fahr ich ein Motorrad nicht wenigstens einmal im Jahr! Am besten öfters. Der Schock war groß genug.
Jetzt muß nur mehr die YFZ 1000 Thunderace fertig werden, dann ist der ganze Fuhrpark so gut wie perfekt. Mit der ist mir, öh, ich mag es ja fast gar nicht sagen, genau das gleiche passiert. Ein paar Teile fehlen noch, dann läuft auch sie wieder so, wie sie soll. Das wird dann eine andere Geschichte.

Ps.: Im Juni 1990 hab ich mir zum 30. Geburtstag mein Mariechen neu gekauft. Seitdem fahr ich, wenn auch ursprünglich nicht mit Absicht, Yamaha FZR1000 EXUP. Inzwischen hab ich, wie man lesen konnte, ja schon längst nicht mehr nur Mariechen, sondern drei FZR1000 EXUP. Trotzdem ich diesen Motorradtyp seit so vielen Jahren fahre, kann ich gar nicht mit Worten beschreiben, welchen Narren ich an diesen Yamaha gefressen habe. Ich fahr unbeschreiblich gerne mit diesen Motorrädern und sie gefallen mir, wie kaum, vielleicht sogar wie kein anderes Sportmotorrad. Ich kann nicht sagen, was es genau ist, aber ich würde zu gerne wissen, wie oft ich in all diesen Jahren bei einer Pause vor meinem Motorrad stand oder saß und mir gedacht hab, “Mein Gott, bist du ein schönes Motorrad”. Dies hier ist nicht Marichen. Diese hier hab ich 2011 gebraucht gekauft. Nichts desto Trotz hab ich mir heute wasweißich wie oft gesagt, als ich vor ihr stand oder saß, “Mein Gott, was bist du für ein schönes Motorrad!” Ich kann mir nicht helfen. Das ist einfach so.

 

Einen schönen Tag noch……………………..

3 Comments »

  1. Schön zu lesen, Hannes. 😀

    Kommentar von Rocco — 15. November 2018 @ 20:32

  2. Grumpf. Ich bin noch nicht einmal mit der Fehlerkorrektur fertig. Du könntest einen Job als Lektor bei mir haben, Rocco. 🙂
    Schöne Grüße.

    Kommentar von Benzin — 15. November 2018 @ 20:37

  3. Wie immer ein leidenschaftlicher Bericht. Gruß von der Ostsee.

    Kommentar von Michael — 19. November 2018 @ 22:06

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