Benzins Motorradseiten Erlebnisse mit dem Motorrad

27. August 2019

2019. 08. 17– Fünf Pässe–Zum Sölkpaß und zurück – 404km

Filed under: Touren und Ausflüge in Österreich — Benzin @ 12:02

Heuer bin ich zwar schon mit allen Motorrädern einige Kilometer gefahren, die weiteste Strecke in einem Stück, mit Pausen natürlich, war allerdings nicht mehr als 320km, und da hat mir schon alles weh getan. Irgendwie bin ich das nicht mehr gewöhnt. Sonst waren meine Tagestouren immer von 300km aufwärts bis zu, im Extremfall, über 1000km. Das ist schon eine Weile her. Ich fahr noch immer genau so gerne Motorrad wie sonst immer, aber ich geb mich mit kleineren Touren zufrieden. Ein bisschen ist Eddie dran Schuld, auch wenn er es nicht weiß. Eddie ist mein kleiner (großer) Yorkie, den ich über alles liebe. Und ein wenig ist vielleicht auch das Alter Schuld. Ich fahr schon 40 Jahre Motorrad. Aber wie gesagt, ich fahr noch immer sehr, sehr gerne, nur diese Besessenheit ist mir abhanden gekommen. Das ist nicht schlimm.

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Diese Tour bin ich mit einer Kumpeline gefahren. Ich kenn ihren Vornamen, sie kennt meinen, wir fahren beide gerne Motorrad, mehr brauchts nicht für eine Tour. Wobei sie mich, wenn wir zusammen fahren, immer ein wenig an den Duracell-Hasen erinnert. Alles steht schon still, aber sie will noch immer fahren. “Wo willst du heute hinfahren?” brauch ich gar nicht fragen. “Hauptsache, wir fahren. Wohin ist egal!”
Also Treffpunkt Tankstelle 7 Uhr.

Amstetten – Waidhofen – Weyer – Altenmarkt im Ennstal – Hengstpaß 964mPyhrnpaß 954m – Liezen – Espang – Stein an der Enns – Sölkpaß 1788m – St.Peter am Kammersberg – Greimhütte 1680m  – Oberwölz Stadt – Oberzeiring – Möderbrugg – Hohentauern 1274m – Trieben – Kaiserau 1100m – Admont – Gesäuse – Hieflau – Mooslandl – Gams – Göstling – St.Georgen am Reith – Große Kripp – Ybbsitz – Hubberg – Urlgraben – St.Leonhard am Wald – Kröllendorf – Bachlerhof
Streckenlänge: 404km

Wir waren beide schon vor 7 Uhr dort, tankten, tranken noch einen Kaffee und besprachen noch, wo es überhaupt hingehen sollte. Bei der Abfahrt zeigte die Guzzi 12C° an. Das war der Grund, warum mir nach einem Kilometer schon kalt war. Mitgeholfen hat auch, daß ich nur ein Hemd unter der Lederjacke trug, dazu Jeans, Stiefel, Handschuhe und Helm. So ungefähr war auch meine Begleitung angeozgen, drum dachte ich mir, “Regnen darf es heute nicht, sonst schauen wir beide aus wie Sau!” Es kam kein Regen. Es wurde aber auch nicht warm. Ich dachte, wenn wir diese Strecke fahren, die ich mir ungefähr im Kopf zurechtgelegt hatte, dann wird das weit und darum wäre es am besten, so schnell wie möglich ins Ennstal zu kommen. Also auf der Hauptstraße, die zugegebenermaßen nicht sonderlich aufregend ist, ins Ennstal und bis Altenmarkt. Unten bei der Brücke die erste Rast. Eine rauchen und die Hände an den Zylindern der Guzzi wärmen. Scheint so, als wären sie genau dafür so gebaut. Bei einer BMW müsste man sich bücken, bei der Guzzi kann man aufrecht stehen bleiben. Sonja – das ist meine Begleitung – meinte “Ich hab schon geschaut, ob du auch so zitterst wie ich, weil mir so kalt war”. “Nein”, meinte ich, “ich hab nicht vor Kälte gezittert. Wenn du mich zittern gesehen hast, dann waren das die Vibrationen des Motors!” Bei diesem Wortwechsel standen wir beide, einer links, einer rechts, bei der Guzzi und wärmten uns die Hände. Boa, war das kalt.

Die Anzeige, ich hatte extra so umgeschaltet, daß man die Temperatur sieht und nicht den Tageskilometerzähler, wie normal, zeigte ständig zwischen 10C° und 13C° an. Nie mehr. Das blieb auch so bis Stein an der Enns, wo Sonja mit dem Tschobber (28Ps) tanken wollte. “Deffekt” stand an der Säule, an der ich hielt. Das stand allerdings auch an der Säule, an der Sonja hielt. Das stand auf jeder Säule und auch auf jeder Seite, kam ich dann drauf. Jetzt erst fiel mir auf, daß das Gebäude der Tankstelle, der Verkaufsraum, leer war. Geschlossen. Eingegangen. Das ist Pech. Ich hatte allerdings ungefähr 3km vorher auch eine Tankstelle gesehen, die mir vorher, so meine ich, noch nie aufgefallen war. Also umgedreht und zurück zur anderen Tankstelle. Dort tankten wir beide und gingen bezahlen. “Wie lange gibt es den schon diese Tankstelle? Ist mir noch nie aufgefallen, dabei fahr ich seit rund 40 Jahren zum Sölkpaß”. “Seit ungefähr 1960”, war die Antwort. “Aha, da schau her. Die ist so alt wie ich” meinte ich und drückte mir einen Kaffee vom Automaten. War wohl bisher immer unsichtbar, wenn ich vorbei fuhr, dachte ich mir und ging nach draußen, den Kaffee trinken.

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Na ja, und dann gings weiter zurück nach Stein und über den Sölkpaß. Ich hab keine Ahnung, wie oft ich da schon mit Auto und Motorrad drüber gefahren bin. Langweilig wird mir das nie. Die Gegen ist unheimlich schön, die Straße weitgehend schmal, Kühe sind auf und neben der Straße und die Aussicht ist wunderschön. Herz, was willst du mehr? Bei der obersten Kehre blieben wir, wie ich das fast immer mache, stehen und schauten uns die Gegend an, dann fuhren wir weiter. Fahren wie ein Duracell-Hase war die Devise. Immer nur fahren. Und besonders schön war, daß es südlich des Sölkpasses warm wurde. Zuerst 15C°, dann 18 und dann über 20C°. Das war schön!

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Nach St.Peter am Kammersberg kam ich dann noch auf die Idee, zur Greimhütte zu fahren. “Was ist? Fahren wir zur Greimhütte?” frug ich und wie nicht anders zu erwarten nickte Sonja mit dem Kopf. Also los, auf zur Greimhütte. Das Problem an der Sache ist, daß von den rund 6km rund 4km nicht asphaltiert sind. Schlaglöcher wie Bombenkrater erwarteten uns, aber oben ist die Aussicht wunderschön und es ist sehr ruhig. Vor allem, weil die Hütte zugesperrt hatte. Dürfte dauerhaft sein, denn als ich letztmals oben war, war der Hüttenwirt offenbar einer aus Bayern, weil eine Bayrische Fahre vor der Hütte hing. Die ist weg und die Hütte schaut ziemlich verlassen aus. Beim Rauffahren mußte ich die Traktionskontrolle (ja, die Guzzi hat sowas! Sind ja immerhin 52PS, die man auf die Straße bringen muß!) ausschalten, sonst wäre ich stehen geblieben. Die hat die Leistung so weit reduziert, daß der Motor zu ruckeln begann. Na ja, was man hat, daß hat man. Zurück runter kam mir kürzer vor als rauf. Sonja hat nicht gemeckert. “Wenn der da fährt, kann ich da auch fahren”, denkt die und fährt einfach.

Den Rest der Strecke legten wir hurtig und fröhlich zurück und standen nach 9 Stunden und 404 Kilometer beim Bachlerhof, um zum Abschluß einer wunderschönen Tour nochmals einen Kaffee zu trinken.
Sonja meinte, “Jetzt hängen dir wieder die Ohren runter”.  Ja. So ungefähr fühlte ich mich auch.

Einen schönen Tag noch…………………….

4. November 2018

2018 – Herbstimpressionen

Filed under: Touren und Ausflüge in Österreich — Benzin @ 15:01

Herbst, die bunte, die kühle, die einsame Zeit. Touristen und die meisten Motorradfahrer haben sich in die warmen Stuben zurückgezogen, jetzt gehört die Landschaft dem Genießer. Ich fahr unheimlich gerne Motorrad, besonders jetzt im Herbst. Egal, ob Nebel oder Kälte, immer wieder steig ich aufs Motorrad und wandere damit in die Wunderwelt der Berge, und immer wieder denk ich mir dabei, ich wohne bestimmt in einem der schönsten Länder dieser Welt. Hier ein paar kleine Eindrücke aus dieser, meiner kleinen Wunderwelt:

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Einen schönen Tag noch……………………….

21. Oktober 2018

2018.09.10. – Mit der XJR zum Sölkpaß

Filed under: Touren und Ausflüge in Österreich — Benzin @ 14:20

Strecke: Amstetten – Waidhofen – Weyer – Altenmarkt bei St.Gallen – Buchauersattel – Admont – Liezen – Irdning – Stein an der Enns – Sölkpaß 1766m – Baierdorf – St.Peter am Kammersberg – Oberwölz Stadt – Oberzeiring – Möderbrugg – Hohentauern 1274m – Trieben – Kaiserau – Admont – Buchauersattel – Altemmarkt bei St.Gallen – Weyer – Waidhofen – Amstetten

Schon beim Spaziergang mit Eddie kündigte sich in aller Früh ein wunderschöner, warmer Tag an. Sofort verspürte ich Lust, eine Motorradtour zu fahren und im Gegensatz zu den meisten Tagen, an denen ich Lust zum Motorradfahren verspüre wusste ich auch sofort, wohin ich fahren wollte. Zum Sölkpaß. Eigentlich fahr ich jedes Jahr zumindest einmal dort hin, einfach, weil es dort schön ist und weil auch die Strecke schön zu fahren ist. In 20180910_xjr_soelkpass_001 den meisten Fällen fahr ich einfach der Nase nach und lass mich überraschen, wo mich die Reise hin führt. Beim Motorradfahren geht’s mir im Prinzip nicht darum, wohin. Der Weg ist das Ziel. So machte ich mich um ziemlich genau acht Uhr auf die sprichwörtlichen Socken, sattelte die XJR und fuhr los.

Eigentlich wollte ich ja schon im Frühling zum Sölkpaß fahren. Das ging aber nicht. Wie üblich, hab ich sicherheitshalbe, es war, glaub ich, Anfangs Juni, im Internet nachgeschaut, ob der Paß schon frei ist. Ja, klingt komisch. Der Sölkpaß ist ja nicht einmal 1800m hoch. Der ist aber praktisch immer länger gesperrt als der Glockner, das Timmelsjoch oder gar das20180910_xjr_soelkpass_002 Stilfserjoch. Woran das genau liegt, weiß ich nicht. Der Sölkpaß ist, wie die anderen erwähnten Straßen, keine Durchzugs-, sondern eine reine Touristenstraße, die, wenn nicht touristisch, dann bestenfalls als Abkürzung verwendet wird. Ansonsten muß man dort nicht fahren. Da hier allerdings keine Maut verlangt wird, dürfte die frühzeitige Räumung schlicht  und einfach viel zu aufwändig und damit zu teuer sein, und da es sich hier um ein wildes, vor allem auf der Nordseite um schattiges Gelände handelt, wird jährlich der Sölkpaß später geöffnet wie seine wesentlich höheren und berühmteren Brüder.

In diesem Juni war die Strecke nicht nur noch immer gesperrt, sondern es stand auch die Anmerkung dabei, die Strecke wäre Monate lang geschlossen. “Unwetter: Sölkpass-Straße weggerissen” konnte man dann auf der Internetseite des ORF Steiermark lesen. Und so kam es, daß ich zum ersten Mal nach langen Jahren über ein Jahr nicht beim Sölkpaß war. Es war wirklich Zeit, wieder zu fahren.

Ich hab bei dieser Tour fast schon eine Art Prozedur entwickelt. Zuerst zum Bachlerhof, einen Kaffee trinken, dann in Admont bei der Tankstelle wieder einen Kaffee, und in Stein an der Enns zuerst tanken, und dann einen Kaffee trinken, bevor ich den Paß erklimme. Stein bietet sich hervorragend zum Tanken an, weil es bis dort hin rund 120km von daheim aus sind und ich dann ohne ein weiteres Mal Nachzutanken wieder bis nach Hause komme. Und außerdem gibt es dort überall einen Gastgarten und somit frische Luft zum Kaffee, was mir wichtig ist. Schmeckt nicht nur der Kaffee, sondern auch die Zigarette gleich viel besser.

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Und nachdem ich diese Prozedur auch an diesem Tag wieder abgearbeitet hatte und mit viel Pausen, schauen und fotografieren, den Paß erreichte, blieb ich nur mehr einmal stehen, und das war beim Parkplatz nach der Ortschaft Oberzeiring, bevor man zur Bundesstraße 114 kommt, die über Möderbrugg und Hohentauern nach Trieben führt. Dort bleib ich seit Jahren praktisch immer stehen. Es gibt dort nicht unbedingt etwas besonderes zu sehen, aber der Platz gefällt mir, und so wurde das Brauch. Und genau hier fiel mir etwas auf, was ich in all den Jahren noch nie bemerkt hatte. Der Parkplatz ist wie ein kleiner Park angelegt, mit Bäumen, Sträuchern, Bänken und einem Tisch, und dann steht da auch ein in Steine eingefasstes Etwas, was ich noch nie wirklich beachtet hatte, mit einem Stamm aus Holz und einem Dach drüber. Ich meine, ich bin ja an und für sich ein recht neugieriger Mensch, und darum fragte ich mich, wieso mir nicht wesentlich früher aufgefallen war, was das ist. Das ist kein Holzstamm mit einem Dach. Das ist ein Kreuz! Und auf dieses Kreuz ist ein Schild geschraubt mir der Inschrift:

TÜRKENKREUZ

In den ersten Augusttagen 1480
verwüsteten die Türken die Gegend
mit Feuer und Schwert

Ehrlich gesagt, ich war erschüttert. “So weit waren die friedlichen und toleranten Anhänger Mohammeds bei ihren Friedensmissionen also in Österreich vorgedrungen? Natürlich hatten wir in den sechziger Jahren, politisch noch komplett unkorrekt, von den Türkenkriegen gelernt. Die erste und die zweite Türkenbelagerung Wiens, die Belagerung vor den Toren Waidhofens, die mordenden und brandschatzenden Horden, die das ganze Mostviertel terrorisierten. Das ganze Mostviertel ist voll mit Denkmälern und Symbolen, die an diese mordenden und brandschatzenden Moslem-Horden erinnern, die allesamt von wehrhaften Bürgern, unter Inkaufnahme zahlloser Opfer, in die Flucht geschlagen wurden. Und jetzt stand ich hier in der Steiermark vor einem Denkmal, daß an ihre Schandtaten von 1480 erinnert.

Mit 1492 ist die Entdeckung Amerikas datiert. 1492, nach fast achthundert Jahren Besatzung, fiel Grenada, die letzte Bastille der Moslem in Spanien. Zwölf Jahre davor hatten osmanische Moslem-Horden, aus dem Osten kommend, auch hier in der Steiermark ihr Unwesen getrieben. Und genau diese Religion, besser gesagt Ideologie, die sich dem Inhalt nach bis heute nicht geändert hat, wird heute, politisch korrekt, als friedlich und tolerant dargestellt und Frau Merkel meint, “Der Islam gehört zu Deutschland”, “Jetzt sind sie schon einmal da, da kann man halt nichts machen”.

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So vertrottelt waren die Österreicher weder 1480 in Oberzeiring, noch 1529 oder 1583 in Wien. Die wollten und die konnten sehr wohl etwas machen! Die haben sie verjagt! Wobei sich die Frage erhebt, ob uns ein Johann Sobieski unter heutigen Umständen überhaupt noch helfen könnte. Wahrscheinlicher wäre, wir würden von der EU, den Vereinten Nationen und Amnestie International wegen Islamophobie und Rassismus verklagt, weil wir unsere Heimat nicht mit der Religion des Friedens und der Toleranz teilen wollen, weil wir die halbe Welt versklavt haben und denen deshalb ohnehin etwas schuldig sind, und überhaupt. Ach ja. Die Kreuzzüge nicht vergessen! Und Hitler war ein Österreicher, ergo wir sind sowieso alle Nazi. Politisch ganz korrekt halt.

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Das alles, und noch viel mehr, ist mir beim Türkenkreuz bei Oberzeiring durch den Kopf gegangen. Ich hab meine Zigarette ausgedämpft, und bevor ich aufs Motorrad stieg, dachte ich noch, “Wie wird das hier wohl in hundert oder hundertfünfzig Jahren sein? Werden dann die letzten überlebenden Dhimmis, also unterjochte Christen und Juden, die sich nicht unterworfen haben, Scharia-gerecht im Damensitz auf Esel vorbei reiten? Motorräder wird es dann ja wohl keine mehr geben. Und wie wird dann die Inschrift lauten? Vielleicht: “Zum Gedenken an unsere Glaubensbrüder, die hier 1480 zum ersten Mal versuchten, der barbarischen Urbevölkerung Frieden und Toleranz zu bringen”. Ich hoffe, diese Tafel steht dann, so wie heute, noch immer da und Österreich ist noch genau so, wie es heute ist. Demokratisch und frei. Aber man weiß ja nie.

Nachdenklich stieg ich auf meine XJR und fuhr Heim.

Einen schönen Tag noch…………………….

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