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30. Juni 2021

2021. 06. 30. Almkogel 1513m–Burgspitz 1429m Überschreitung

Filed under: Bergwelten - Wanderungen und Ausflüge — Benzin @ 20:41

Abmarsch beim Parkplatz neben dem Viadukt in Küpfern.
Strecke: Forststraße bis Abzweig zur Stallburgalm, dann grade (links) weiter, den nächsten Abzweig links nicht nehmen (!) sondern der Schlucht aufwärts folgen bis zum Ende der Forststraße, die in einen schmalen Weg übergeht, der zum “Übergang” führt. Nicht von der Beschilderung in die Irre führen lassen, die nur den Weg zum Hühnerkogel anzeigt. Der Weg führt zum Sattel zwischen Hühnerkogel und Almkogel. Dort der Beschilderung rechts zum Almkogel folgen. Vom Gipfel des Almkogel immer am Kamm über Brunnbacheck 1472m, Kleiner Almkogel 1461 immer auf und ab zum Burgspitz 1429m wandern und dann dem Zaun entlang zur Stallburgalm absteigen, um am Aufstiegsweg zum Parkplatz zurück zu wandern. Alternativ kann man auch dem Weg links vom Burgspitz nach Küpfern folgen und dann auf der Straße zum Parkplatz zurückkehren.
Anmerkung: Der Weg vom Übergang zum Almkogel ist teilweise recht steil, aber nie gefährlich. Die Aussicht ist auf diesem Wegstück bei gutem Wetter toll. Bei Nässe würde ich den Aufstieg dort nur sehr erfahrenen Wanderern empfählen.
Abmarschzeit: 5:15 Uhr
Dauer der Tour mit allen Pausen: 8 Stunden

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Die Enns um 5 Uhr morgens bei der Brücke in Kastenreith

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Vor dem Abmarsch blicken wir nochmals über die Enns zu den Rotmäuern, die ebenfalls ein schönes Ausflugsziel sind.

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Am Eingang des Tales, das uns zum Almkogel führen wird, verschaffen wir uns auf einer großen Kartentafel nochmals einen Überblick über unser Vorhaben……..

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…….dann schauen wir, ob wir alles mit haben? Rucksäcke sind umgehängt und hoffentlich alles drinnen, Eddie ist an der Leine, also kann`s losgehen.

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Am Ende der Asphaltstraße gibt`s etwas Verwirrung. Der Pfad teilt sich bald und man könnte links sowie gradeaus weiter, wenn man könnte. Gradeaus verstellt ein (niedergetretener) Drahtzaun den Weg und man könnte auf die Idee kommen, links wäre der richtige Weg. Was ein Irrtum wäre. Es geht grade über den Maschendrahtzaun weiter. Also Hund drüber heben und auf geht`s.

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Auch dieser “Sperre” muß man keine Beachtung schenken. Aushängen, durchgehen und wieder einhängen.

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Man wandert an diesem aufgelassenen Hof vorbei, der mich ans Haus meiner Oma im Waldviertel erinnert.

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Wie lange hat wohl hier niemand mehr aus diesem Fenster rausgeschaut? Wie lange ist hier niemand mehr durch diese Tür gegangen?

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Die einzigen Geräusche sind das Rauschen des Baches.

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Hier, an diesem Schild, endet die anfängliche Idylle für einige Kilometer und man folgt einer geschotterten Forststraße mehr oder weniger steil aufwärts durch ein sehr felsiges Tal.

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In der Hauptsache wird man links von den steilen, felsigen Abbrüchen des Ennsberges begleitet.

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Für längere Zeit das vorletzte…………..

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…………und das letzte Zeichen menschlicher Ansiedlung.

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Für ganz unsichere oder Schlafmützen gibt`s nochmals eine Bestätigung, daß man sich am richtigen Weg befindet…………

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………dann, je nach Veranlagung, entweder in den Hirn aus Modus schalten, unterm gehen schlafen oder den Blumen am Wegesrand seine Aufmerksamkeit widmen. Ansonsten gibt`s jetzt für einige Kilometer nichts zu tun.

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6:05 Uhr. Irgendwann, nach mehreren Stunden (in Wirklichkeit sind grade einmal 45 Minuten vergangen) des Dahinlatschens dreht man sich einmal um und schaut, ob man da irgendwie Fortschritte im Aufstieg sehen kann, und oh Wunder, man ist tatsächlich höher als am Anfang. Aber noch ist so viel Berg links und rechts des Weges zu sehen, daß man irgendwie an keinen rechten Fortschritt glauben kann.

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Na ja, wenigstens keine Graffiti.

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Eine Brücke markiert den ersten Orientierungspunkt am Weg nach oben. Der erste, lange Teil der Schotterstraße ist geschafft. Jetzt diese Schleife und der nächste Teil bis zur Linkskehre. Ich teil mir, wenn möglich, den Aufstieg auf solchen Schotterstraßen immer in Teilstücke ein, um zu wissen, wie viel ich von dem nervtötendem Zeug schon hinter mir hab, sonst wird das Hirn sauer. Ich mag diese Schotterstraßen nicht, aber sie sind halt ein notwendiges Übel.

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Hier kann man sich, wie sehr oft entlang der Forststraße, am Lukas Bründl mit Wasser versorgen. Zumindest bis zum Abzweig zur Stallburgalm herrscht kein Wassermangel. Wer auf urige Sprüche steht, kommt auch hier nicht zu kurz.

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Ein Blick durch den Wald aus dem Tal raus bestätigt, es geht was weiter.

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Abschnitt zwei der Forststraße ist geschafft. Wir sind bei der Linkskehre, auf deren Innenseite dieses Forsthaus steht. Da dürfte es auch länger auszuhalten sein.

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Im Gegenlicht oberhalb der Kehre schaut das ganze noch romantischer aus.

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Damit dem Wanderer beim Aufstieg nicht so fad ist, hat man diese Feldtrümmer als Teufelskirche bezeichnet. Sicher gibt es irgendwo auch, wie in den Ötscher-Tormäuern, eine passende Geschichte dazu nachzulesen.

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Und weil wir grade wirklich nichts besseres zu tun haben, schauen wir uns dieses Teulische Zeuch halt auch an.

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Und dann kommt etwas ins Blickfeld, was meine Aufmerksamkeit erregt. Das sind Wegpunkte, die ich schon immer mochte. Fragt mich nicht, warum. Ich habs sicher nicht mit der Kirche und bin dort genau so wenig Mitglied wie bei der Kommunistischen Partei. Wobei das heute Dank des Genossen Jorge Mario Bergoglio eh fast das selbe sein dürfte. Aber so kleine Marterl oder Kapellen gefallen mir.

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Na, wenn das kein nettes Rastplatzerl ist, was dann?

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Der Blick aus dem Tal sagt, wir haben schon einiges an Höhe gewonnen.

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Der Blick nach links zu Ennsberg und Hühnerkogel (beide kleiner als der Almkogel) sagt uns, daß wir noch eine Menge Aufstieg vor uns haben, bis wir auf diese Höhen runter schauen können.

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7:12 Uhr. Nach zwei Stunden Marsch (und Pausen) haben wir den Abzweig zur Stallburgalm erreicht. Wir gehen da aber jetzt nicht rauf (man wäre von hier in ein paar Minuten auf der Alm), sondern folgen der Straße gradeaus weiter zum Sattel.

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Alles hat irgendwann ein Ende, auch eine Schotterstraße. Wir befinden uns jetzt auf einem Weg, der laut Wegtafel zum Hühnerkogel führt. In Wahrheit führt er zum Sattel (Übergang) zwischen Hühnerkogel 1474m und Almkogel 1513m.

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Hier zu wandern ist gleich ganz etwas anderes. Da kommt Freude auf und die abgetöteten Nerven werden neu belebt.

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Schöner Rückblick. Was wir hier noch nicht wissen – wir sind ja neu hier -  ist, daß wir diesen Spitz da etwas links von der Bildmitte heute bei unserer Wanderung noch besteigen und beim Abstieg genau dem Abbrüchen rechts folgen werden, um dann weiter unten runter zur Stallburgalm zu queren. Das ist nämlich der Burgspitz mit seinem 1429m hohem Gipfel.

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Vor allem für Eddie ist dieser Untergrund jetzt wesentlich angenehmer. Er hat ja keine Bergschuhe an.

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Und wie wir so gemütlich durch den schönen Wald wandern, sind wir am Sattel angekommen.

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Links geht`s zu Hühnerkogel und Ennsberg, rechts zum Almkogel und all den anderen Zielen auf dieser Seite und gradeaus könnte man in zweieinhalb Stunden nach Kleinreifling wandern. Wir machen uns, zuerst über einen umgefallenen Baum steigend, auf den Weg zum ersten Ziel des Tages, dem Almkogel. Und der Weg ist ungefähr so steil und schön, wie ich mir das auf der Karte vorgestellt hatte.

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Zum ersten Mal sehen wir den Kamm, den wir begehen wollen, der die ganze Zeit neben uns war, den wir aber nie sehen konnten. Hier (von links nach rechts) der Kleine Almkogel und der Burgspitz. Rechts die steilen Wände des nun gegenüber von uns liegenden Hühnerkogel.

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Jetzt befinden wir uns auch erstmals in einer Position, um den Gipfelbereich des Hühnerkogel (der jetzt gegenüber von uns ist) zu sehen.

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Landschaftlich ist der Aufstieg hier herrlich, wobei der steile, mit Latschen durchwachsene Anstieg vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Aber hier kann man wenigstens links und rechts runter schauen und sieht schön, wie man an Höhe gewinnt. Ich bin an diesem Tag leider etwas matt beisammen und hab einige Mühe da rauf. Zu wenig geschlafen und zu wenig gegessen, scheint mir. So ein Tier, daß nach nächtelangem Kartenspielen und Zechen schnell zwischendurch den Glockner besteigt war ich (leider) nie. Ich brauch viel Ruhe und immer gutes Futter, um zu funktionieren. So gesehen hatte ich heute eher das Gefühl, nur auf zwei statt auf vier Zylindern zu laufen. Aber na ja, da muß man durch.

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Ah, ist das schön. Ein Blick auf die andere Seite des Sattels. Rechts kann man den Verlauf des Dürrensteigkamm sehen (falls ich mich nicht komplett irre).

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Da geht`s schon schön aufwärts.

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Auch Eddie genießt den Aufstieg und dann den Ausblick. Links der Burgspitz, unser letztes Ziel für heute. Jetzt sehen wir auch erstmals die Stallburgalm unterm Burgspitz. Schön kann man den Verlauf des späteres Abstieges sehen. Wusste ich aber erst hinterher, um ehrlich zu sein. In dem Moment der Aufnahme wusste ich nicht, daß wir dort drüben genau am Abbruch absteigen werden.

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Je mehr wir an Höhe gewinnen, desto gewaltiger wird der Ausblick. Das ist eines der schönsten Dinge beim Wandern in den Bergen.

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Und als wir aus dem schrofigen, latschenverwachsenen Gelände heraus kommen, Licht über uns sehen und denken, wir sind oben, steilt sich da nochmals ein Gupf auf. Aber jetzt können wir das Gipfelkreuz sehen. Das Ziel klar vor Augen latschen wir los in den latschenverwachsenen Endaufstieg.

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Spätestens bei diesem Ausblick weißt du, warum du dir das angetan hast und immer wieder antun wirst.

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Ein Stück noch, dann sind wir oben.

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Der Gipfel des Hühnerkogel ist jetzt unter uns.

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Ein paar Meter noch. Auch wenn ich jetzt schnaufe wie ein altes Postross, und ich weiß gar nicht, warum, ich muß da rauf. Auffi wül i zum Güpfel, sonst werd i narrisch!

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8:46 Uhr. Nach dreieinhalb Stunden stehen wir zum ersten Mal am Gipfel des Almkogel. Und die Götter sind uns (noch) wohlgesonnen. Nur der Wind ist recht heftig. Im ersten Moment möchte ich kein Gruppenfoto mit dem Selbstauslöser machen, weil ich denke, das Fotografiertelefondings fliegt sonst mit dem Wind davon. Es war ein recht scharfer und kalter Ostwind, der hier wehte. Sobald man sich nur einem Meter unterm Kamm im Westen hinsetzte, war es windstill. Bis hier her waren wir im Leibchen gestiegen, nun zogen wir uns die warmen Jacken an.

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Der südliche Verlauf des Dürrensteigkammes mit Wieser, Langlackenmauer und Ochsenkogel

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Blick nach Westen. Einer dieser Mugel sollte der Brunnbacher Gamsstein sein, auf dem ich auch vor 20 Jahren irgendwann einmal war.

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Der spitze Zinken in Bildmitte ist der Kühberg, der uns heuer schon von allen möglichen Gipfeln entgegen schaut. Dem müssen wir demnächst einmal aufs Dach steigen. Ganz rechts die Ausläufer der Bodenwies, die ein Teil des Dürrensteigkammes ist.

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Wie anders das Tal, in dem wir aufstiegen und der Nachbarberg, der Hühnerkogel, von hier jetzt ausschauen. Und die aussichtsreichen Rotmäuer (links neben dem obersten Busch) hoch über der Enns sind jetzt kaum mehr wahrzunehmen.

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Blick über den Dürrensteigkamm in nördlicher Richtung, dem weiteren Verlauf unserer Wanderung.

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Gipfelpause

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Dann flaut plötzlich der heftige Wind ab und es bietet sich die Gelegenheit für ein Bild mit uns drei zusammen. Der Rucksack muß herhalten, um das Telefonfotodingsda anzulehnen. Funzt gar nicht so übel.

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Wir müssen weiter. Beim Weg in den nächsten Sattel bietet sich uns dieser Anblick vom weiteren Verlauf unserer Wanderung. Hier kommen uns auch erstmals drei andere Wanderer entgegen, was für den Rest der Tour auch die einzigen Begegnungen mit anderen Menschen sein werden.

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Es eröffnen sich uns ganz neue Perspektiven. Hier unser unmittelbarer Nachbar, Hühnerkogel und Ennsberg, von der Seite.

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Vom Gefühl ist es hier jetzt fast so wie auf den Zeller Hüten.

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Rückblick auf den Almkogel

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Brunnbacheck, kleiner Almkogel und Burgspitz in einer Reihe aufgefädelt. Man kann beim Anblick dieser Aufnahme kaum glauben, wie sehr sich hier alles in sehr kurzer Zeit verändern sollte. Noch ist alles toll und übersichtlich und es ist auch gar nicht mehr so windig und kalt wie noch am Almkogel.

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Kurz vorm Brunnbacheck hat man die Möglichkeit, zur Stallburgalm oder zur Ennser Hütte abzusteigen.

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Rückblick auf Almkogel und Hühnerkogel, in der Mitte schaut der spitze Kühberg hervor. Aber hier beginnen sich die Verhältnisse zu ändern. Es wird duster.

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Der Almkogel mit seinen Kumpanen ist, wie die Bodenwies oder der Gamsstein, ein unglaublicher Blumenberg. Das sind Paradiese für Blumenliebhaber. Selbst Eddie fühlt sich hier wie im Paradies. Hier kann man überall ungestört ein Bein heben, so oft man will.

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9:31 Uhr. Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Was für eine Pracht!

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9:40 Uhr. Noch immer die selbe Stelle, aber es tut sich plötzlich was. Von links, also vom Westen, steigt schwarzer Dunst auf und beginnt, alles vor uns in Nebel zu hüllen. Das geht sehr schnell.

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Das Zeug kommt aus dem Tal gekrochen und packt in kürzester Zeit alles blickdicht in Nebel. Aus ist es mit der schönen Aussicht. Für uns ändert sich nicht viel. Die Sicht wird zu keiner Zeit so gering, daß es gefährlich wäre, nur unsere Nachbarschaft ist nicht mehr zu sehen und wir müssen uns mit den Dingen in unserer unmittelbaren Umgebung begnügen. Das fällt allerdings nicht schwer.

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Auch Eddie macht sich nichts draus. So lange wir dabei sind, ist ihm egal, ob die Sonne scheint, es regnet oder Nebel alles verhüllt. Hauptsache, wir sind unterwegs.

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Erstmals sehen wir, wie es bei der Stallburgalm ausschaut. Wir sind offenbar genau oberhalb.

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Durch den Nebel, der in der Hauptsache links von uns alles einhüllt, ist der Weiterweg nicht von weitem vorhersehbar und wir müssen uns immer wieder einfach überraschen lassen, was kommt.

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Rückblick auf Hühner- und Almkogel, oder dem, was davon noch zu sehen ist. Alles in Nebel gehüllt. Wie eine bleierne Decke liegt der Nebel über den Bergen.

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Wieder so ein dussliges Foto, wie einer fotografiert, wie jemand fotografiert……….

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Dann taucht plötzlich der Gipfel des Burgspitz aus dem Nebel auf. Unser letzter Gipfel des Tages, dann geht`s wieder runter.

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Gipfelfoto

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Von hier kann man entweder, wie wir das gemacht haben, scharf am Abbruch und dem Zaun entlang zur Stallburgalm absteigen oder über die Hügel nach Küpfern. Diesen Weg kenn ich allerdings nicht.

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Hier am Abbruch entlang zur Alm abzusteigen wäre eigentlich sehr interessant. Wenn der Nebel nicht wäre. Und mit dem Zaun darf man sich auch nicht spielen. Wehe, man rutscht aus und greift reflexartig auf den Stacheldrahtzaun. Das gibt sehr aua. Diesem Zaun ist man aber leider für eine lange Strecke immer sehr nah.

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Tiefblick zur Stallburgalm. Vom Burgspitz zur Alm sind es knapp 400 Höhenmeter, also nicht die Welt.

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Immer hart am Abbruch entlang und immer den Stacheldrahtzaun in Griffweite.

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Rast mit Blick auf das Ennstal mit Falkenstein und Rotmäuer.

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Blick zurück zum Sattel zwischen Hühnerkogel und Almkogel. Von dort drüben hab ich am Anfang des Aufstieges zum Burgspitz herüber fotografiert und nicht gewusst, daß wir in ein paar Stunden genau hier sitzen würden.

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Die lange Querung zur Alm runter ist recht lustig. Das Gelände ist im Grunde recht steil, aber der querende Weg ist schön und (zumindest bei Trockenheit) unproblematisch zu begehen.

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Das hier ist die, äh, wie soll ich es sagen? Die blödeste (problematisch wäre stark übertrieben) Stelle des Abstieges. Ja, es ist hier relativ steil und es ist hier erdig und lockerer Untergrund. Und es ist sogar ein Griff in Form einer schönen, steifen Wurzel vorhanden, die man fassen und sich halten kann. Richtig blöd ist die aufgestellte Wurzel, die quer vor einem liegt und die wohl noch niemand (wir auch nicht) aus dem Weg räumen wollte. Wenn man hier mit dem Schuh (bei einer kleinen Unsachtsamkeit) einhackt, haut es einem ordentlich auf die Fresse. Na ja, wir sind jedenfalls unbeschadet drüber ge……..äh……….stiegen, wie man sieht.

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Markierung für Blinde oder Hoamatkult?

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Ja, das ist der Burgspitz. Da waren wir noch vor kurzem oben. Und der Nebel ist auch wieder weg.

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Was für ein Hundeleben!

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Genau da am Abbruch entlang sind wir runter gekommen.

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Und jetzt sitzen wir hier und rasten. Und in Anbetracht der elendig langen Schotterstraße, wie wir dann wieder vor uns hab, ist das auch gut so. Wir haben ja Zeit.

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Hühnerkogel 1474m (links), Übergang Sattel 1216m und Almkogel 1513m von der Stallburgalm aus aufgenommen. Vor ein paar Stunden war diese Alm, von der anderen Seite aus gesehen, noch ein kleiner, grüner Fleck in der Landschaft.

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Ein sehr kurzer, hübscher Steig kürzt den Weg zur Schotterstraße ab, dann gehts wieder wie beim Aufstieg ins Tal zurück.

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Das Finale naht.

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Wir sind wieder zurück. Vor uns die Enns und die hoch aufragenden Rotmäuer, auf die wir vorhin noch herunter geschaut haben.

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Unglaublich, was man mit einem Grashalm alles machen kann. Da wird auch Eddie neugierig.

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Karte zur Tour

Einen schönen Tag noch………….

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