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15. Mai 2024

2024. 05. 14. bis 15. Ennstal / Wandern am Dürrensteigkamm – Von der Ennser Hütte zur Viehtaleralm

Wandern am Dürrensteigkamm. Seit zwei Jahren verfolgt uns diese Idee. Nun ist sie Realität geworden. Was ist der Dürrensteigkamm überhaupt? Das ist eine Frage, die sich für uns erst dann stellte, als wir die Bodenwies und den Almkogel erstiegen hatten. Vorher hatten wir diesen Namen noch nie gehört.

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Karte von 1880 und 1960 mit GPS-Track. Soweit man das mit einfachen Mitteln verfolgen kann, kommt der Name “Dürrensteig” in österreichischen Kartenmaterialien von 1880 bis 1960 vor. Danach fehlt diese Bezeichnung und deshalb, vermute ich, weiß heute kaum jemand mehr um die Bedeutung dieses Ausdruckes beziehungsweise, wo dieser herkommt.

Meine erste Wanderung zur Bodenwies war am 5. Juli 2002, die zweite am 30. Mai 2021. Ich hab diese zweite Wanderung als besonders toll in Erinnerung, weil es am frühen Morgen auf halbem Weg nach oben dicht zu graupeln begann.

Dem Almkogel, ich glaub es ja selber kaum, bin ich erstmals am 30. Juni 2021 aufs Dach gestiegen. Diese neueren Wanderungen waren alle schon mit Sonja, die meine Wanderlust wieder erweckte, nachdem sie in einen jahrelangen Schlaf versunken war. Auch der Kuhberg hat irgendwie zu meinem Interesse am Dürrensteigkamm beigetragen. Am 26. Oktober 2021 waren wir bei herbstlichem Kaiserwetter am Kuhberg, oder auch Kühberg, von dem aus man die Bergkette recht gut einsehen kann. Heiß wurden wir auch durch die Wanderung auf den Brunnbacher Gamsstein am 3. Mai 2022. Diese Wanderung hat insofern zu unserem Interesse an einer Überschreitung beigetragen, weil wir dabei erstmals zur Ennser Hütte, einem nützlichen Stützpunkt, kamen. Von dieser Hütte wusste ich bis dahin nix. Tut mir aber auch wirklich leid. Wir standen gemütlich beim Gipfelkreuz am Brunnbacher Gamsstein, und als wir wieder gehen wollten, fanden wir eine Wegspur in Richtung Osten, die uns zum Gamsstein Köpfl brachte. Neugierig geworden, folgten wir dieser Spur weiter in die Blaulucke und auf der anderen Seite zur Ennser Hütte. Na, und weil wir schon so weit gegangen waren, standen wir bald drauf natürlich auch am Almkogel. Also auch dieser Tag und die wunderschöne Aussicht in Richtung Süden machte uns heiß auf den Dürrensteigkamm.

Am 11. und 12. Juli 2022 hatten wir ja schon einmal den Versuch einer Überschreitung unternommen, mußten dabei aber im dichten Nebel beim roten Gipfelkreuz am “Wieser” abbrechen. Dafür haben wir unsere Ortskenntnisse weiter verbessert. Den letzten Schliff gaben uns dann noch die Erkundungen zu Hochzöbel und Langlackenmauer. Jetzt fehlte nur mehr der Mittelteil, Ochsenkogel und Reiflingeck, dann wäre der Dürrensteigkamm (fast) komplett. Früher oder später, wenn wir Lust haben, wird auch das Katzenhirn dran glauben müssen.

Von den Eckpfeilern, Bodenwies und Almkogel, sieht man erst die schöne Linie, die sich entlang des Höhenzuges als Verbindung anbietet. Aber selbst, wenn man auf Almkogel oder Bodenwies steht, weiß man eigentlich nichts von diesem Wanderweg. Nichts, bis auf die Wegweiser, die bei Almkogel und Bodenwies in die jeweils andere Richtung weisen. Dieser Steig war irgendwie Insider-Wissen, was sich anscheinend gerade ändert. Das hat mich verwundert. Überall werden die regionalen Naturschönheiten in höchsten Tönen ge-und angepriesen, die Regionen Totes Gebirge,  Hochkar oder Ötscher (der Rauhe Kamm) fallen mir da spontan ein. Nur vom Dürrensteigkamm erfährt man bestenfalls durch Zufall in einem Wanderblog oder bei einem Hüttengespräch und weiß dann nicht recht, was man davon halten soll. Ich glaub, am besten ist, man probiert es einfach selber. Wie wir selber gesehen haben, kann jeder halbwegs fitte Wanderer diese Tour schaffen.          
       
Strecke: Parkplatz Bamacher auf rund 780m Seehöhe-Ennser Hütte 1293m-Brunnbacheck 1472m-Ennser Hütte 1293m-Almkogel 1513m-Wieser 1427m-Lannerkogel (dazu im Bericht mehr)-Langlackenmauer 1482m-Ochsenkogel (Vorgipfel) 1444m-Reiflingeck 1424m-Hochzöbel 1373m-Viehtaleralm 823m
Tiefster Punkt: Parkplatz Bamacher 759m
Höchster Punkt: Almkogel 1513m
Höhenunterschied gesamt: etwa um die 1500Hm
Wetter: Beim Aufstieg zur Ennser Hütte mit Ausflug zum Brunnbacheck leicht bewölkt, Sonnenschein und sehr warm. Am zweiten Tag um 6 Uhr 8°C und über den ganzen Tag stellenweise starker Wind. Im Wind recht kalt. Tageshöchstwert um die 18°C.

Dienstag, 14. Mai 2024

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Map Austria mit GPS-Track vom Parkplatz Bamacher zur Ennser Hütte

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12:30 Uhr. Parkplatz Viehtaleralm. Wir stellen meinen Opel hier ab und fahren anschließend 28km nach Großraming und zum Parkplatz Bamacher.

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Parkplatz Bamacher bei Großraming. Wir machen uns fertig zum Abmarsch.

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13:22 Uhr. Unser Unternehmen Dürrensteigkamm kann beginnen. Den rund zwei Kilometer langen Weg zur Hütte (rund 460Hm) hab ich schon ausreichend HIER und HIER beschrieben, drum halte ich mich heute kurz.

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Frisches, klares und sauberes Wasser direkt aus’m Berg.

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Immer wieder faszinierend

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14 Uhr. Wir rasten bei diesem neuen Quellbrunnen und treffen dabei eine kleine Wandergruppe, die sich im Abstieg befindet.

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Wie das halt so üblich ist, quatschen wir ein wenig und ein Herr weiß zu berichten, daß ich der erste bin, der hier trinkt, weil dieser Brunnen erste heute in Betrieb ging. Ich hatte mir nämlich bei der Ankunft dieser Leute grade das Gesicht gewaschen und mich am kühlen Naß (ehrlich gesagt, saukalt!) gelabt. Bei deren Weitermarsch höre ich noch den Satz “Ist nur gut, daß die nicht wissen, wie steil das noch wird!” Das hat mir ein breites Lächeln ins Gesicht gezaubert.

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Das ist die Stelle, die die wohl mit “steil” meinten. Man quert hier die Forststraße, wo man links auch zum Burgspitz gehen könnte, und steigt dann einigermaßen zünftig ansteigend in Richtung Ennser Hütte. Das Besondere an diesem Abschnitt ist nicht die Steilheit, sondern der Umstand, daß man nach wenigen Metern erstmals eine schöne Aussicht hat.

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30 Minuten noch zur Hütte, steht hier.

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Das ist es, worauf man hier schon gespannt wartet. Eine schöne Aussicht.

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Waldorf & Statler leicht verschwitzt. Das war rechtschaffenes Badewetter.

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Im Wald fühlen wir uns heute am wohlsten. Da ist es schön kühl.

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14:35 Uhr. Ein paar Meter noch

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Wir sind bei der Hütte angekommen und genießen die grandiose Schau.

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Zuerst verschnaufen wir ein wenig, dann melde ich meine Ankunft. Unsere Rucksäcke verstauen wir im Trockenraum und sagen dem Hüttenwirt, wir gehen noch ein wenig spazieren.

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Erster Gipfel des Tages, der Hüttengipfel etwas höher gelegen als das Erdgeschoß der Hütte.

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Wir gehen auf der Schotterstraße um einen Hügel herum und schauen auf die Hütte hinunter. Eigentlich hab ich gesagt, wir gehen nicht zum Kamm hoch, weil wir eh morgen hinauf steigen. Als wir jedoch beim Einstieg vorbei kommen, frag ich einfach einmal “Geh ma ein Stück?” und deute mit dem Kopf hinauf.

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Natürlich haben wir nix mit. Weder Wasser, noch Stöcke, noch Navi, noch sonst was. Nur den Hund und gute Laune. Wir gehen ein Stück spazieren.

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Blöd ist nur, wenn man ein Stück geht, ist man gleich oben am Kamm, weil das ist nicht weit. Einen Kilometer und 160 Höhenmeter sind es von der Hütte zum Brunnbacheck.

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Wir sind, trotz allem Widerstreben, am Kamm angekommen. Hinter uns das Brunnbacheck.

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Blick nach Weyer.

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Der nördlichste Teil des Dürrensteigkamm führt von hier über Brunnbacheck 1442m und Kleiner Almkogel 1461m zum Burgspitz 1429m und (weglos) zum Katzenhirn 1159m

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Genau über den Dürrensteigkamm verläuft eine Bezirksgrenze. Hier einer der zahlreichen Grenzsteine.

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Wir sammeln Grenzsteine. Nein, wir nehmen sie nicht mit nach Hause!

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Brunnbacheck mit Blick zu Almkogel und Langlackenmauer. Links hinten noch der Kuhberg. Was man hier noch sieht, ist eine Art Grundfeste. Wofür? Mir schwant böses. Da kommt ein Gipfelkreuz her!

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Gegenüber Ennsberg mit Hühnerkogel

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Wir stiefeln wieder gemütlich runter.

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Zurück bei der Hütte machen wir das Schriftliche und bestellen unser Essen.

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Halb sechs, die meisten Gäste sind schon gegangen. Wir teilen uns eine Hüttenjause und genießen den Tag.

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Abenddämmerung 20 Uhr.

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Wir beziehen unsere Koje.

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Sonnenuntergangsstimmung um 21 Uhr. Gute Nacht und bis Morgen.

Mittwoch, 15. Mai

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Opentopomap Übersicht von Parkplatz Bamacher bis Parkplatz Viehtaleralm mit GPS-Track und Höhenprofil.

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Geländeübersicht Mapy.cz mit GPS-Track

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Map Austria mit GPS-Track. Aufgrund der Länge der Tour und ihrer Zusammensetzung aus zahlreichen Auf- und Abstiegen hab ich die Karte in Sektionen eingeteilt. Sektion eins vom Startpunkt Ennser Hütte bis Lannerkogel (zu dem es später einiges zu sagen gibt). Zwischen den einzelnen Zielen hab ich die ungefähre Entfernung (was die Planungssoftware halt hergibt) eingetragen. Das sind keine präzisen Werte, das sind Richtwerte!

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5:45 Uhr. Pfeifend und lärmend hat der Wind die ganze Nacht sein Unwesen getrieben und ließ uns nur schwer einschlafen. Der Wecker war für halb fünf gestellt, aber der Lärm und der sich wild schüttelnde Baum vorm Fenster ließ mich die Uhr um eine dreiviertel Stunde nachstellen. “Bei diesem Wind ist mir das zu ungemütlich”, dachte ich und drehte mich nochmals um. Dann wurde es etwas ruhiger und wir standen auf. Zähne putzen, alles einpacken und das Haus verlassen, nicht ohne uns zu vergewissern, daß wir alles mitgenommen haben. Raus kann man jederzeit, aber nicht wieder hinein, ohne daß jemand aufsperrt.

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Noch ein paar Bilder, die GTX-Jacken haben wir schon an, dann können wir starten. Dürrensteigkamm, wir kommen!

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Waldorf & Statler. Der Wind pfeift noch immer recht ordentlich.

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Das Thermometer zeigt zwar 8°C, aber der Wind macht die Sache saukalt.

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Das Hüttenkreuz nehmen wir nochmals mit als erstes Kreuz des Tages.

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6:04 Uhr. Ich schau grade blöd. NEIN. Nicht so wie immer. Noch VIEL blöder! Ich hab vergessen, daß Navi einzuschalten und hole das jetzt nach. Wir brauchen das nicht für die Navigation. Es soll nur die Route aufzeichnen.

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Es ist hier, an der Westseite, im morgendlichen Schatten zwar kalt, aber nicht so windig und damit so saukalt wie in der Ostseite.

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Wir nähern uns der Einsattelung zwischen Brunnbacheck und Almkogel

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Hier geht’s zum Almkogel. Rechts hinten die Haller Mauer

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Blick hinüber zum Brunnbacher Gamsstein

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Großer Größtenberg und Sengsengebirge

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Der Steilabbruch links (östlich) neben uns ist der steile Teil vom Übergang zwischen Hühnerkogel und Almkogel.

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Unterwegs im einzigen steileren Teil am Almkogel

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Im Rückblick schaut das noch ein wenig grimmiger aus, in der Realität ist es aber harmlos.

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Unser Burzelbär zieht wie verrückt an der Leine. Der kann es schon wieder nicht erwarten und will als erster oben sein.

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Gipfel in Sicht!

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Das wäre so ungefähr die Blickrichtung zu uns nach Hause. Links hinten Kleiner Almkogel und Burgspitz.

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6:36 Uhr. Almkogel 1513m

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Wir halten uns aber nicht lange am Almkogel auf. Viel zu windig und kalt. Genau vor uns liegen unsere heutigen Ziele aufgefädelt. Wieser, Lannerkogel, Langlackenmauer und Ochsenkogel sind deutlich zu erkennen, der Hochzöbel wartet in der Ferne.

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Der Abstieg in Richtung Wieser ist problemlos und die Aussicht ist schön.

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Östlich unter uns eine Alm

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Wir steigen schon wieder höher und …

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Rückblick zum Almkogel

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Rückblick zum Hühnerkogel

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… nähern uns dem Wieser.

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7:06 Uhr. Wieser 1427m

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Map Austria, neueste Version mit GPS-Track. Wieser 1427m. 400m südlich sind ein Wegweiser, ein Gipfelkreuz und die Bezeichnung ”Lannerkogel” eingezeichnet.

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Map Austria von 1930 mit dem Wieser 1423m. Bis auf die Höhe war damals nichts anders.

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Map Austria 1980 mit dem Wieser 1427m noch immer an der selben Stelle.

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Auch 2010 steht der Wieser mit der selben Höhe an der selben Stelle. Also hat sich weder in der Natur noch auf den Karten irgend etwas verändert? Ja, doch. Eine Kleinigkeit hat sich verändert. Wie oben auf der neuesten Karte zu sehen ist, gibt es jetzt an der Stelle mit Kreuz und Wegweiser einen Lannerkogel, allerdings ohne Höhenangabe.

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Auch hier hat sich eine Kleinigkeit verändert. Erstmals haben wir diese Bank am 12. Juli 2022 im Nebel gesehen. Kaputt war sie damals schon, aber man konnte sie als Sitzbank erkennen. Am 7. September 2023 haben wir sie wieder gesehen, da war sie allerdings umgeschmissen und war kaum als Sitzgelegenheit zu erkennen. Heute kann man wieder auf Anhieb sagen, das war eine Bank.

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So schaut der Rückblick zu Almkogel und Hühnerkogel aus.

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Und so schaut das Gelände in Marschrichtung aus. Klar ist zu erkennen, daß es ab hier, ab dem Wieser, aufwärts geht. Wir verlassen also den Wieser und wandern weiter …

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Rückblick auf Wieser und Almkogel.

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… dem Lannerkogel, oder besser gesagt, einem Gipfelkreuz entgegen, das wir nicht kennen. Ist das das Gipfelkreuz von diesem Lannerkogel? Hatte jemand eine göttliche Eingabe? Hat sich jemand gefunden, der Karten lesen kann?

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7:17 Uhr. Gipfel vom äh….., da muß ich jetzt nachschauen, was da drauf steht.

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Da haut es dir den Vogel heraus. Wieser 1427m. 2023 wurde hier ein neues Gipfelkreuz errichtet, rund 400m weiter südlich und ganz klar einige Höhenmeter oberhalb des Wieser der Karten vom Amt für Eich- und Vermessungswesen. Natürlich haben wir uns, wie das bei Wanderern so üblich ist, hier zur Erinnerung ins Gipfelbuch eingetragen. Aber das Beste kommt noch.

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In Steinwurf- und Sichtweite vom neuen Gipfelkreuz, nur ein wenig höher, steht noch immer das alte, schiefe Gipfelkreuz von 1988, bei dem bisher jeder den Gipfelsieg am Wieser feierte. Ebenfalls mit ausgewiesenen 1427m. Es spielt also überhaupt keine Rolle, wo das Kreuz steht und auf welcher Höhe und es ist auch egal, wie viele Gipfelkreuze hier noch aufgestellt werden, überall ist der Gipfel des Wieser auf 1427m! Klar haben wir uns, wie das bei Wanderern so üblich ist, auch hier eingetragen. Jetzt waren wir am Wieser, am Mittelwieser und am Oberwieser. Drei Wieser auf einen Streich.

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Ps.: Da, wo das rote, schiefe Wieser Kreuz steht und der Wegweiser, also da, wo der vermessene, kartographierte Wiesergipfel nie war, da steht auf den neuesten Karten jetzt Lannerkogel. Und genau da stellen die im Oktober 2023 ein Gipfelkreuz mit der Aufschrift Wieser auf? Können das vielleicht Nachwirkungen von Corona sein? Die Impfungen schlagen sich ja angeblich auch auf’s Hirn. Seid’s ma ned böse, aber der Wieser ist nachweislich seit zumindest 1880 am selben Fleck und wird seit 1980 genau dort auch namentlich erwähnt. Schaut da keiner auf die Karten? Ist das alles Wurscht?

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Rückblick auf den Wie…..äh….. Almkogel.

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Jetzt freuen wir uns auf die Langlackenmauer. Den Weg bis zum Gipfelkreuz kennen wir schon, danach kommt für uns Neuland.

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Unsere nächste Sektion führt uns über die Langlackenmauer zum Ochsenkogel

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Blick zum Kuhberg

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Ja, ja, ich hab schon einen Termin.

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Wieder geht’s in eine Senke, die nicht so tief ist, wie sie scheint.

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Rast in der windstillen Senke. Wir trinken einmal einen Schluck, weil weiter oben könnte das, bedingt durch den starken Wind, schwierig werden.

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Man glaubt es ja fast nicht, aber von da oben sind wir grade herunter gegangen. Das fällt dir eigentlich gar nicht so auf.

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Wir gewinnen wieder an Höhe und haben dabei einen schmalen Wiesengrat zu beschreiten.

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Gipfelanstieg zur Langlackenmauer. Das ist, aus dieser Richtung, das steilste Stück bis zum Gipfel.

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Dieses Steilstück ist bei Trockenheit aber unschwierig zu bewältigen.

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Noch sind wir nicht am Gipfel. Das da hinten am Gupf ist nur eine (glaub ich) Vermessungsstange. Und wieder waren wir nicht da oben bei dem Ding.

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Gipfelhang mit dem Mugel mit Eisenstange im Hintergrund.

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Auch Eddie kann es kaum mehr erwarten.

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8:04 Uhr. Langlackenmauer 1482m (in den Karten Ausgabe 1910 bis 1960 als Langlocker Mauer bezeichnet)

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Sonja und Eddie am Gipfel. Hier ist es heute, bedingt durch den starken, böigen Wind, ein wenig unangenehm. Wir steigen gleich wieder in die Westflanke und der eiskalte Wind lasst nach. Ps.: Das Gipfelbuch ist diesmal da, aber total zerfleddert und feucht.

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Rückblick zum Gipfel der Langlackenmauer, die auf der Westseite nur eine grasige, steile Böschung ist.

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Jetzt sind wir schon gespannt, wie diese “(nahezu?) senkrechte Wand mit Seil” ausschaut.

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Bei manchem könnten hier etwas unangenehme Gefühle aufkommen.

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Ist schon wieder erledigt. Beim Seil waren wir noch immer nicht.

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Das Panorama kann sich sehen lassen und darum ist es hier am Dürrensteigkamm so dermaßen toll.

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Schau ma einmal, was sich hinter diesem Mugel verbirgt. Der Steig führt schnurgrade da hinauf.

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Hinter uns die Gipfelregion der Langlackenmauer.

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Rückblick zu Almkogel und Hühnerkogel, die durch den Übergangsattel verbunden sind.

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Einen netten Ausblick hat man von da heroben. Und wie komm ich wieder runter?

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Anscheinend hier. Scheiß dir nix, man stirbt nur einmal.

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Wem das jetzt und hier zu steil ist, der hat ein Problem, weil dann mußt du zurück über den Almkogel. Wäre aber gottlob nicht so weit.

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Man hat aber einen schönen Ausblick, bevor man den Löffel reicht. Hat nicht jeder.

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Rauf käme man da ohne Seil leicht, runter ist man allerdings froh, daß eines da ist.

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Fast geschafft.

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Da ist der Griff am Geschirr wieder gut. Dazu haben wir das ja gekauft.

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Mit Hund ist das wesentlich blöder als ohne, aber es geht auch mit (kleinem) Hund.

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Rückblick zur “Schlüsselstelle” am Dürrensteigkamm.

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Weiter zum Ochsenkogel.

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8:35 Uhr. Wir sind schon fast wieder unten in der Senke, aber hier ist es so schön, hier machen wir einmal eine Pause und schauen.

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Im Moment ist es sogar windstill. Wir haben nur mehr unsere Leibchen an. Wirklich warm ist es allerdings nicht, und das ist auch gut so, weil es geht gleich wieder kräftig aufwärts.

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8:53 Uhr. Wir gehen weiter. Rückblick zur Langlackenmauer.

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Der Ausblick begeistert immer wieder.

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Jetzt geht’s wieder aufwärts. Das dachten wir ja auch vorhin, dabei waren wir noch gar nicht ganz unten. Das war nur ein Zwischenmugel.

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So schaut es östlich des Kamm (hinter uns, also schon bewältigt) aus, falls jemand fragen sollte. Das ist der Grund, warum man im Notfall kaum runter kommt.

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Schöner Rückblick auf Langlackenmauer, Lannerkogel, Almkogel und Hühnerkogel

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Diese Felsen haben wir bisher nur aus der Ferne gesehen, jetzt stehen wir davor.

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Der Weg ist nach wie vor leicht zu finden. Zahlreiche Markierungen sind ganz offenbar neu gemacht. Da kümmert sich jemand drum.

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Jetzt geht’s wieder ordentlich aufwärts. War ja klar.

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Dem Gipfel entgegen?

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9:30 Uhr. Ochsenkogel Vorgipfel 1444m

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Wenn das nur der Vorgipfel ist, dann wissen wir ehrlich gesagt nicht, wo der Gipfel ist.

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Wir halten uns hier nur ganz kurz auf, schreiben uns ins Buch ein und gehen weiter. Toller Rückblick auf die Berge, die wir heute schon überschritten haben. Das “Gipfelkreuz” blinzelt ganz leicht links von Sonjas Schulter hervor.

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Der nächste Abschnitt führt uns vom Ochsenkogel zum Hochzöbel

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Weiter aufwärts

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Eddie hat Durst.

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Der liegt ein bissl blöd, es geht dann aber doch recht einfach, …

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… wie man sieht. Es ist hier gottlob nicht so steil, daß man das Trum nicht umgehen könnte.

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Wir sind noch immer nicht oben? Und warum war das Kreuz nur ein Vorgipfel? Wo ist dieser verdammte Gipfel?

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Irgendwo da oben vielleicht?

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Da vorne ist wieder ein Felsklotz. Das sollte aber das Reiflingeck sein!

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Ob das jetzt das Reiflingeck ist? Ich gestehe, ich hab nie aufs Navi geschaut, was das anzeigt, wo wir grade sind. Wir waren immer am Weg und hätten eh kaum nach links oder nach rechts ausweichen können, ohne irgendwo runter zu fallen. Egal, ob jetzt Ochsenkogel oder Reiflingeck, da können (und vor allem wollen) wir jetzt sowieso nicht rauf.

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Dieser riesige Klotz wird westlich umgangen.

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Das wäre die einzige Schwachstelle von diesem Klotz gewesen, die ich gesehen hab. Hatte aber momentan keine Lust drauf.

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Der geographischen Lage nach war der Felsklotz hinter uns das Reiflingeck, wenn ich mir das so anschaue. Wo war dann der Gipfel des Ochsenkogel? Na, egal. Eines ist klar. Da, vor uns, ist eine große Senke und drüben der bewaldete Gipfel des Hochzöbel. Gut zwei Kilometer sind es noch bis dorthin. Links des Hochzöbel ist auch schön der Leerensackriedel zu erkennen.

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Ganz gemütlich stiefeln wir nach unten. Wir haben Zeit. Es ist erst 10:15 Uhr.

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Wieder einer dieser markanten Grenzsteine.

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Da ist es ein wenig unangenehm. Links von mir ist es recht steil und am Weg liegt viel Laub.

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Den Grenzstein mit der Nummer 100 wollte ich auf keinen Fall vermissen.

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Rückblick auf Ochsenkogel und Langlackenmauer. So weit sind wir schon wieder entfernt!

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So weit ist es jetzt ja nicht mehr zum Hochzöbel rauf.

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Eigentlich unglaublich, was mein kleiner Spatz leistet.

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Steilen Wald haben wir in letzter Zeit ja genug trainiert.

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Waldorf & Statler

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Es wird wieder flacher.

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11:38 Uhr. Hochzöbel 1373m

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Am 26. Mai 2023 waren wir zum ersten Mal hier.

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Blick vom Hochzöbel zur Langlackenmauer

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Den Weg zum und vom Höchzöbel hab ich ja schon bei der Erkundungstour am 26. Mai 2023 recht ausgiebig beschrieben und deshalb halte ich mich jetzt etwas kurz. Ist eh schon eine lange Geschichte. Also, auf geht’s zu unserem nächsten Ziel, dem markanten Fels am Leerensackriedel.

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Zwei Kilometer trennen uns jetzt noch vom Fels (Vermessungspunkt) am Leerensackriedel und weitere vier Kilometer vom Parkplatz bei der Viehtaleralm. Der Name Leerensackriedel leitet sich vom Larensackbach (Karte 1880), heute Leerensackbach, ab, der in den südlichen Hängen des Riedel entspringt.

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Ein letzter Blick zurück. Den Weiterweg kennen wir.

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Bei unserer ersten Wanderung hier war die Orientierung nicht ganz einfach, weil man einigen alten Markierungen wegen wildem Verwuchs schlicht und einfach nicht mehr folgen konnte. Wir fanden den Weg trotzdem und ohne Navi. Heute war das noch wesentlich einfacher. Der Weg war gut zu erkennen, viele Markierungen frisch, neu und sinnvoll angebracht. Kein Problem mehr.

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Der ist leicht zu übersehen, macht aber nix aus.

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Wir kommen in den Teil des Leerensackriedel, der schöne Ausblicke bietet. Hier ein Rückblick auf den Hochzöbel.

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Von der selben Stelle Blick zu Ochsenkogel und Langlackenmauer. Man glaubt fast nicht, daß wir noch vor kurzem da oben waren.

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Was das einmal war, weiß ich noch immer nicht. Vermutlich ein Mast mit einer Stütze.

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Es geht wieder einmal bergauf …

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… und an einem riesigen Ameisenhaufen vorbei.

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Der Obelisk am Leerensackriedel auf 1216m

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Schlumpfhund rastet im Schatten des Felsen

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Ins Land nei schau’n

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Aufstieg zur Kreuzung am Nordostgrat der Bodenwies mit Rückblick Ochsenkogel, Almkogel, Burgspitz und Hühnerkogel.

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Da ist die Kreuzung.

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Eine halbe Stunde wäre es nur mehr bis zum Gipfel der Bodenwies. Erstens haben wir keinen Bock mehr und zweitens wird es über der Bodenwies schwarz. Der Wind frischt heftig auf. Wir sind froh, bei so gutem Wetter über den Dürrensteigkamm gekommen zu sein und gehen jetzt “Heim”.

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Wir haben den oberen Gratweg verlassen. Jetzt an einem Hang entlang steil nach unten zu einer weiteren Forststraße

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Jetzt runter zur nächsten Forststraße und dann über diese durch Wälder zur Viehtaleralm. Hier ist Vorsicht kaum mehr nötig und Sonja kann ihren Spieltrieb richtig ausleben.

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Ihrer Beobachtungsgabe entgeht nicht leicht etwas. Diese grüne Spinne hätte ich nicht gesehen.

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Ich bin für’s Grobe zuständig. Kuhberg

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Waldorf & Statler

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Wir sind bei der Forststraße.

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Noch rund zweieinhalb Kilometer bis zur Alm

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Bildmitte der Hochbrand 1242m, rechts im Hintergrund Buchstein, Kleiner Buchstein und Tieflimauer.

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Das sind die berüchtigten Trompetenkäfer, die sich anhören, als würde man furzen, wenn man draufsteigt. Gibt nur Zoff mit diesen Tieren.

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Ob das der Weberknecht ist, den ich daheim aus dem Badezimmer geschmissen hab?

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Am Borsee kamen wir vorbei, als wir am 23. Mai 2022 von Schönau an der Enns zur Bodenwies aufgestiegen sind. War eine richtig schöne Tour, die so nicht geplant war.

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Diesen Platz hätte ich fast nicht mehr erkannt. Da hat eine Motorsäge eingeschlagen.

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Wir schreiten zum Finale

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14.44 Uhr. Geschafft. Wir sind bei der Viehtaleralm und beim Auto.

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Von hier aus kann man einiges angehen und die Parkplätze sind, besonders an Wochenenden, immer gut gefüllt.

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Jetzt noch die Rucksäcke ins Auto schmeißen und dann fahren wir zurück nach Großraming und zum Parkplatz Bamacher. Dort ziehen wir uns komplett um und fahren Heim. Eine wunderschöne Tour ist zu ENDE gegangen. Also pfüat Gott und bis zum nächsten Mal, irgendwo und irgendwann auf diesem Planet.

23. Oktober 2023

2023. 10. 23. Ennstal / Kühberg 1415m

Mit seiner Höhe alleine (1415m) ist der Kühberg, oder Kuhberg, wie er auch genannt wird, wahrlich kein Riese. Durch seine Lage bedingt gehört er punkto Aussicht im Alpenvorland zu den ganz Großen. Östlich finden wir die Ybbstaler Alpen, als unmittelbaren westlichen Nachbarn den wunderschönen Dürrensteigkamm, im Südwesten das Sensenbegirge, das Tote Gebirge und die Haller Mauern und im Süden und südöstlich die Eisenerzer Alpen und den Hochschwab. Das alles und mehr kann man vom Gipfel des Kühberg an einem schönen Tag bewundern und im Herbst, wenn die Laubwälder bunt werden, findet man sich beim Aufstieg, beim Abstieg und am Gipfel in einer Wunderwelt, die man nicht so schnell vergisst. Wir haben diese Wunderwelt schon am 26. Oktober 2021 erlebt, als wir dem Kühberg erstmals auf’s Dach stiegen und genau diese Besteigung war der Grund für unsere heutige Wanderung auf den Kühberg. Wir wollten wieder diese schöne Aussicht und diese bezaubernden Farben erleben.

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Karte zur Tour

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Übersicht Google Earth

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9:30 Uhr. Wir befinden uns auf der Viehtaler Alm auf 823m Seehöhe bei Kleinreifling. Der Morgennebel hat sich verzogen, der Himmel ist bei 4°C leicht bewölkt. Rucksäcke sind am Rücken, Eddie an der Leine, es kann los gehen.

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Wir gehen etwa 50m auf der Straße bergab und biegen dann rechts in eine Forststraße ein. Man könnte, vor allem jetzt, wo kein Vieh mehr auf den Weiden steht, auch gleich über die Weiden und ehemaligen Skipisten aufwärts steigen, wir entscheiden uns aber für den selben Weg, den wir vor zwei Jahren gingen.

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Man kann den Weg zum Kuhberg eigentlich nicht verfehlen. Er ist im unteren Bereich beschildert und oben markiert. Außerdem ergibt sich der Weg automatisch.

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Der Forststraßenhatscher ist am Kuhberg nicht lang. Eine längere Querung zu einer Rechtskehre, eine Querung zu einer Linkskehre, nochmals kurz zu einer Rechtskehre queren und wenn man die nächste Linkskehre erreicht, steht man auf der ehemaligen Skipiste und weiß automatisch, wo man weitergehen muß.

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Nach einer guten halben Stunde hat man eine wunderschöne Aussicht auf v.l.n.r. den Ochsenkogel 1444m, die Langlackenmauer 1482m und den Wieser 1427m. Wir haben den Dürrensteigkamm ja zum größten Teil begangen. Was uns noch fehlt, ist der Ochsenkogel mit dem Reiflingeck und das Katzenhirn am nördlichen Ende. Ja, und dann natürlich noch eine Überschreitung in einem Stück. Die folgt im Frühling nächstes Jahr.

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10:04 Uhr. Wir haben die Skipiste erreicht und steigen am linken Rand nach oben.

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Südwestlich von uns finden wir die Bodenwies 1540m, die wir schon mehrmals bestiegen haben.

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Waldorf & Statler

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In rund zwölf Minuten stehen wir am oberen Ende des Skilift. Hinter uns wieder Ochsenkogel, Langlackenmauer und Wieser.

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Vor uns, im grellen Gegenlicht, erhebt sich der obere Abschnitt des Kuhberg.

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Wir folgen dem deutlich sichtbaren Pfad über eine ebene Fläche, dann etwas abwärts und in den Wald.

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Ab dem Wald geht’s nur mehr mehr oder weniger steil aufwärts und bald hat man auch eine schöne Aussicht. Hinter uns die Bodenwies, der Leerensackriedel, der Hochzöbel und der Ochsenkogel.

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Wieder durchqueren wir ein Stück Wald.

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Eine Querung in offenem Gelände bietet uns herrliche Ausblicke. Admonter Reichenstein, Buchberg, Kleiner Buchberg und vieles mehr gibt es hier zu sehen.

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Wieder die Bodenwies, unser nächster Nachbar.

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Ein kurzer Blick nach Kleinreifling runter.

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Hier wird es immer steiniger.

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Mein Burzelbär ist begeistert.

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Wieder eine Querung in offenem Gelände.

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Hinweistafel zum Kleinreiflingblick

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Wunderschöner Tiefblick nach Kleinreifling

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Gipfelkreuz in Sicht.

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11:34 Uhr. Kuhberg 1415m

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Der Stein rechts liegt nicht mehr dort.

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Gipfelschau

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Die Buchsteine und der Admonter Reichenstein im leichten Zoom

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12:06 Uhr. Wir gehen wieder.

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Kuckuck

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Rast bei einer Gedenkstätte.

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Hier gibt es auch ein Besucherbüchlein. Am Gipfel des Kuhberg war diesmal keines zu finden.

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Es gibt sogar Rastbänke …

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… die wir auch nutzen. Waldorf & Statler

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Das alles liegt etwas abseits des Weges in einem steilen Hang.

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Wir steigen weiter nach unten

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Wir sind wieder bei der Bergstation des Skilift (der schon seit vielen Jahren nicht mehr in Betrieb ist)

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Rückblick zum Gipfelbereich des Kuhberg.

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In der ganz linken Schneise geht’s nach unten zur Bergstation des kurzen Lift.

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Blick direkt zum Parkplatz runter. Wir gehen aber gradeaus weiter.

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Das ist die obere Umlenkung des kurzen Lift. Die Lifte sind seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr im Betrieb. Man beachte, der Gipfel des Kuhberg liegt auf ungefähr der selben Höhe wie die Talstation am Hochkarlift. Es ist kein Wunder, daß man auf 800 Meter nicht Skifahren kann. Andererseits sieht man an diesen Liftanlagen (und an zahlreichen kleineren in noch tieferen Lagen), wie kalt es vor einigen Jahrzehnten war. Wir sollten froh sein, daß es ein wenig wärmer geworden ist und keine Katastrophe draus machen. Kälte tötet.

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Es ist reichlich Zeit und deshalb gehen wir eine weite Schleife zum Wald da rüber. Man könnte von hier aus sogar zum Weg rüber gehen, der von der Bodenwies zur Viehtaleralm führt.

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Hier finden wir einem deutlich sichtbaren Weg durch die Weide, dem wir folgen. Dort stehen teilweise auch Tafeln, die auf ein Almrauschen (Wandertag mit Unterhaltung) am Staatsfeiertag hinweisen.

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Dann entschließen wir uns, einem Waldweg zu folgen, der allerdings da vorne durch umgefallene Bäume verlegt ist. Der Weg wird offenbar seit langem nicht mehr benützt.

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Weil dieser Wald so schön ist, stiefeln wir gleich mitten durch den Wald nach unten.

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Jetzt müssen wir nur mehr ein kleines Stück über die Weide gehen, dann sind wir wieder am Ausgangspunkt.

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Burzelbär und Sonja auf den letzten Metern

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14 Uhr. Unser Ausflug auf den Kuhberg hat ein ENDE gefunden. Es war wunderschön und wir kommen garantiert wieder.

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Karte

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